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Frank-Tilo Becher: Feuerwehren unterstützen und wertschätzen – „Retter ohne Schutz“ ist beschämend.

SPD bringt Antrag für eine Anpassung der Impfpriorisierung im Landtag ein

20.April 2021 | Pressemitteilung | Thema: Ehrenamt | von Frank-Tilo Becher

Der Gießener Landtagsabgeordnete Frank-Tilo Becher (SPD) teilt den Unmut des Kreisfeuerwehrverbandes und seine Forderung nach schnelleren Impfungen gegen Covid-19 für die Feuerwehrleute. Mit diesem Anliegen sind die heimischen Feuerwehrangehörigen in einem offenen Brief an Innenminister Beuth herangetreten und haben fehlende Wertschätzung durch die Landesregierung beklagt. Becher dazu: „Retter ohne Schutz ist ein beschämender Zustand. Die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sind im Einsatzgeschehen nur schwer möglich, insbesondere, wenn es um die Hilfe für und Rettung von Menschen geht. Hier hat die Politik eine besondere Verantwortung für die Männer und Frauen in den Feuerwehren, die sich für unsere Sicherheit einsetzen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Feuerwehr hier nicht genau wie die anderen Rettungsdienste behandelt wird.“ Mit deutlichen Worten unterstützt Frank-Tilo Becher den Wunsch nach einer entsprechenden Korrektur bei der Impfpriorisierung. Weil hier dringend  gehandelt werden müsse, habe die SPD-Fraktion heute einen entsprechen Antrag im Hessischen Landtag eingebracht.

Auch der Forderung, Möglichkeiten zur praktischen Ausbildung in Kreislehrgängen wieder einzuräumen, schließt sich Becher an. „Es sind doch Vorschläge auf dem Tisch, in kleinen Gruppen, mit „Feuerwehrquarantäne“, Testen und Masken dafür zu sorgen, dass der Ausbildungsstau nicht immer größer wird. Wenn es zum Beispiel qualifizierte Maschinisten für den Betrieb vor Ort braucht, muss man sich Gedanken machen, wie die Feuerwehren bei der Aufrechterhaltung ihrer Einsatzfähigkeit unterstützt werden können. Und dass wir gerade hier verantwortungsvolle Partner im Umgang mit der Pandemie haben, davon können wir doch ausgehen.“, zeigt der Landtagsabgeordnete sein Unverständnis über die aktuellen Regelungen. Bereits Anfang April hatte die SPD-Landtagsfraktion gefordert, auch die Ausbildung der freiwilligen Feuerwehr an der Landesfeuerwehrschule fortzuführen und damit die Ungleichbehandlung zu den Berufsfeuerwehren aufzuheben.